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Daiichi Sankyo Deutschland GmbH

Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger besucht Arzneimittelproduktion von Daiichi Sankyo in Pfaffenhofen

Pfaffenhofen, 9. Dezember 2011 - Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger hat sich bei einem Besuch der Arzneimittelproduktion von Daiichi Sankyo in Pfaffenhofen vom hohen Standard der Fertigung überzeugt. Bei dem Besuch, an dem auch eine fünfköpfige Delegation der regionalen FDP unter Leitung des Pfaffenhofener Kreisvorsitzenden Josef Postel teilnahm, erfuhr die Ministerin von Werkleiter Frank Knefeli, dass der Standort im Daiichi-Sankyo-Konzern eine weltweit herausragende Position einnimmt. „Wir haben als einziger globaler Produktionsstandort außerhalb Japans eine immens wichtige Rolle im Unternehmen“, sagte Knefeli. Darüber hinaus ist Pfaffenhofen für Daiichi Sankyo ein Pilotstandort, an dem neue Arzneimittel des Konzerns erstmals hergestellt werden.“

Knefeli wies außerdem darauf hin, dass der Standort kontinuierlich gewachsen sei und weiter ausgebaut werde. So sei erst kürzlich ein neues Hochregallager in Betrieb genommen worden. Die Produktionskapazität werde derzeit von jährlich 2,7 auf vier Milliarden Tabletten ausgebaut, und im Mai dieses Jahres sei in Pfaffenhofen die zehnmilliardste Tablette mit dem blutdrucksenkenden Wirkstoff Olmesartan hergestellt worden. Nach dem schweren Erdbeben in Japan im März dieses Jahres habe Pfaffenhofen zudem teilweise das Produktionsvolumen eines beschädigten japanischen Standortes übernommen. Die Zahl der Beschäftigten liegt nach Angaben Knefelis mittlerweile bei über 400, in den vergangenen zwölf Monaten wurden rund 50 neue Mitarbeiter eingestellt .

Allerdings räumte Knefeli ein, dass es schwierig geworden sei, qualifiziertes Personal und Akademiker aus dem pharmazeutisch-technischen Bereich zu finden: „Teilweise suchen wir mehrere Monate“.

Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger zeigte sich interessiert an der Entwicklung des Werkes. „Ich bin beeindruckt vom Wachstum und der Qualität der Produktion an diesem Standort“, sagte die Ministerin. Sie stellte zahlreiche Fragen nach der Entwicklungsdauer neuer Medikamente, der Art der Arbeitsplätze oder dem Energieverbrauch des Betriebs. Bei einem Rundgang durch die Produktion erläuterte Knefeli, dass das Werk regelmäßig von Arzneimittel-Aufsichtsbehörden geprüft werde, so auch von der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA). Knefeli: „Wir sind stolz darauf, dass die FDA bei ihren bisherigen Inspektionen keine Beanstandungen hatte.“

Ralf Göddertz, General Manager von Daiichi Sankyo in Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH) erläuterte, dass es eine Diskrepanz zwischen den herausragenden Leistungen des Standortes Pfaffenhofen und den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen auf dem deutschen Pharmamarkt gebe. Göddertz: „Es ist manchmal nicht einfach, unseren japanischen Kollegen zu vermitteln, dass wir hier auf der einen Seite einen Standort auf höchstem technologischen Niveau haben, der mit erheblichen Investitionen kontinuierlich ausgebaut wird. Auf der anderen Seite gibt beispielsweise das Arzneimittelneuordnungsgesetz Amnog keine Planungssicherheit. Das verunsichert, vor allem bei Investitionsentscheidungen.“

Ungeachtet solcher Herausforderungen zog Ministerin Leutheusser-Schnarrenberger ein positives Fazit: „Ich habe den Eindruck, dass Sie mit Pfaffenhofen einen Standort besitzen, der innerhalb Ihres japanischen Konzerns einen Wettbewerbsvorteil hat.“

Über Daiichi Sankyo
Daiichi Sankyo entwickelt und produziert innovative Arzneimittel, um wirksame Therapien für bislang unzureichend behandelte Krankheitsbilder anbieten zu können. Das gilt für Patienten in Industriestaaten ebenso wie für Menschen in Schwellen- und Entwicklungsländern. Der Konzern ist 2005 aus der Fusion der beiden japanischen Traditionsunternehmen Daiichi und Sankyo entstanden und gehört heute mit einem Jahresumsatz von über 8,5 Milliarden Euro zu den 20 führenden Pharmakonzernen der Welt. Das Unternehmen vermarktet Arzneimittel gegen Hypertonie, Hyperlipidämie und bakterielle Infektionen. In seiner Forschung und Entwicklung konzentriert sich Daiichi Sankyo auf neuartige Therapien in den Bereichen thrombotische Erkrankungen, Onkologie, Herz/Kreislauf und Stoffwechselerkrankungen. Mit dem „Hybridmodell“ hat Daiichi Sankyo eine Konzernstrategie entwickelt, die den unterschiedlichen Bedürfnissen der Patienten in den verschiedenen Arzneimittelmärkten gerecht werden und Wachstumsmöglichkeiten nutzen soll.
Der Hauptsitz des Unternehmens ist Tokio. Seine Europazentrale befindet sich in München. Daiichi Sankyo Europe besitzt Niederlassungen in zwölf europäischen Ländern sowie eine globale Fertigungsstätte in Pfaffenhofen, Deutschland.


Weitere Informationen finden Sie unter www.daiichisankyo.com oder www.daiichi-sankyo.eu

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation enthält Annahmen, Erwartungen und Prognosen zur zukünftigen Entwicklung der Branche und des rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmens der Daiichi Sankyo Europe GmbH. Diese Annahmen, Erwartungen und Prognosen sind unsicher und unterliegen jederzeit einem Änderungsrisiko, insbesondere den üblichen Risiken globaler Pharmaun-ternehmen wie Auswirkungen von Produkt- und Rohstoffpreisen, Arzneimittelsicherheit, Wechselkursschwankungen, staat-lichen Vorschriften, Arbeitsbeziehungen, Steuern, politische Instabilität und Terrorismus sowie dem Ergebnis anhängiger Forderungen und staatlicher Untersuchungen, die das Unternehmen betreffen. Alle in dieser Mitteilung enthaltenen zu-kunftsweisenden Aussagen gelten zum Datum ihrer Veröffentlichung. Sie stellen keine Gewährleistungen künftiger Leistung dar. Tatsächliche Ereignisse oder Entwicklungen können wesentlich von den hier skizzierten Erwartungen abweichen, die in zukunftsweisenden Aussagen ausdrücklich dargestellt oder impliziert werden. Die Daiichi Sankyo Europe GmbH übernimmt keinerlei Verantwortung zur Aktualisierung derartiger Annahmen, Erwartungen und Prognosen zur zukünftigen Entwicklung der Branche, des rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmens und des Unternehmens.