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Engagiert in der Forschung. Im Einsatz für den Patienten.

Daiichi Sankyo Deutschland GmbH

Gesundheitsstaatssekretärin Huml besucht Arzneimittelproduktion von Daiichi Sankyo in Pfaffenhofen

Pfaffenhofen, 3. Mai 2011 – Melanie Huml, Staatssekretärin im Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit, zeigte sich bei einem Besuch in der Arzneimittelproduktion von Daiichi Sankyo in Pfaffenhofen beeindruckt vom Wachstum des hochmodernen Werkes: „Unternehmen wie Daiichi Sankyo stärken den Gesundheitsstandort Bayern, gerade im ländlichen Raum. Erfreulich ist die Entwicklung der Firma in den vergangenen Jahren und die Tatsache, dass am Standort Pfaffenhofen weiter investiert wird", sagte Huml in Anwesenheit von Werkleiter Frank Knefeli und der CSU-Landtagsabgeordneten Erika Görlitz.

Derzeit wird die Produktionskapazität von 2,5 auf rund vier Milliarden Tabletten pro Jahr erweitert. Knefeli wies darauf hin, dass aufgrund des Erdbebens in Japan, dem Heimatland von Daiichi Sankyo, der Standort Pfaffenhofen zusätzliche Produktion aus Japan übernehme. Dabei gehe es um einige hundert Millionen Tabletten, die für den nordamerikanischen Markt bestimmt seien. Auch das Hochregallager an dem Standort wird derzeit auf eine Kapazität von über 7500 Paletten mehr als verdoppelt. Knefeli: „Wir streben eine Vollauslastung im Zweischichtbetrieb an. Derzeit produzieren wir allerdings bereits teilweise im Dreischichtbetrieb. Deshalb arbeiten wir mit Hochdruck an der Kapazitätserweiterung.“ Der Werkleiter teilte außerdem mit, dass in diesem Monat die zehnmilliardste Tablette mit dem Wirkstoff Olmesartan in Pfaffenhofen produziert wird.

Bei ihrem Rundgang durch die Produktion gewann die approbierte Ärztin Huml auch einen Eindruck vom hohen Qualitätsstandard am Standort Pfaffenhofen. So darf die eigentliche Produktion nur durch Schleusensysteme und mit Hygienekleidung betreten werden. Überdruck in den verschiedenen Hygienezonen verhindert das Eindringen von Partikeln und Keimen. Knefeli erläuterte, dass das Werk in den vergangenen zehn Jahren dreimal von der US-Arzneimittelbehörde FDA inspiziert worden sei, zuletzt 2010. Dabei habe es keinerlei Beanstandungen gegeben. Auch die zahlreichen jährlichen Inspektionen durch nationale Behörden sowie Prüfer anderer Staaten sind laut Knefeli stets sehr positiv verlaufen.

Zunehmende Schwierigkeiten bereitet es nach Angaben des Werkleiters, Fachkräfte zu gewinnen. Knefeli: „Dabei bieten wir für qualifizierte Mitarbeiter interessante Arbeitsbedingungen.“ Derzeit sind an dem Standort rund 400 Mitarbeiter beschäftigt. Für das laufende Jahr ist eine Steigerung um rund 30 Beschäftigte geplant. Außerdem wies Knefeli darauf hin, dass Daiichi Sankyo jungen Leuten regelmäßig Ausbildungsplätze am Standort Pfaffenhofen anbiete.

Über Daiichi Sankyo
Daiichi Sankyo entwickelt und produziert innovative Arzneimittel, um wirksame Therapien für bislang unzureichend behandelte Krankheitsbilder anbieten zu können. Das gilt für Patienten in Industriestaaten ebenso wie für Menschen in Schwellen- und Entwicklungsländern. Der Konzern ist 2005 aus der Fusion der beiden japanischen Traditionsunternehmen Daiichi und Sankyo entstanden und gehört heute mit einem Jahresumsatz von fast 7,3 Milliarden Euro zu den 20 führenden Pharmakonzernen der Welt. Das Unternehmen vermarktet Arzneimittel gegen Hypertonie, Hyperlipidämie und bakterielle Infektionen. In seiner Forschung und Entwicklung konzentriert sich Daiichi Sankyo auf neuartige Therapien in den Bereichen thrombotische Erkrankungen, Onkologie, Herz/Kreislauf und Stoffwechselerkrankungen. Mit dem „Hybridmodell“ hat Daiichi Sankyo eine Konzernstrategie entwickelt, die den unterschiedlichen Bedürfnissen der Patienten in den verschiedenen Arzneimittelmärkten gerecht werden und Wachstumsmöglichkeiten nutzen soll. Der Hauptsitz des Unternehmens ist Tokio. Seine Europazentrale befindet sich in München. Daiichi Sankyo Europe besitzt Niederlassungen in zwölf europäischen Ländern sowie eine globale Fertigungsstätte in Pfaffenhofen, Deutschland. Weitere Informationen finden Sie unter www.daiichisankyo.com oder www.daiichi-sankyo.eu