Globale Kennzahlen
Auf einen Blick
Im Geschäftsjahr 2010 erhöhte Daiichi Sankyo seinen Nettoumsatz von 7,56 Milliarden € auf 8,55 Milliarden €. Der Reingewinn stieg auf 619,8 Millionen €. Weltweit trugen ca. 30.500 Mitarbeiter zum Erreichen dieser Ergebnisse bei.
Daiichi Sankyo ist ein börsennotiertes Unternehmen mit mehr als 115.142 Anteilseignern. Etwa 30 Prozent unserer Aktionäre stammen aus Ländern außerhalb Japans.
Dieser Anteil ausländischer Investoren liegt nur leicht unterhalb des Durchschnittswertes der Pharmabranche. Mehr als 70 Prozent der Aktien werden von japanischen Investoren gehalten.
Im Geschäftsjahr 2010 investierte Daiichi Sankyo 1,72 Milliarden € in die Bereiche Forschung und Entwicklung, was 20,1 Prozent des Nettoumsatzes entspricht.
Konsolidierte finanzielle Aufstellung
Die Geschäftsjahre für Daiichi Sankyo Company, Ltd. und seine konsolidierten Tochtergesellschaften enden jeweils am 31. März. Im Geschäftsjahr 2010 erhöhte Daiichi Sankyo seinen Nettoumsatz von 7,56 Milliarden € auf 8,55 Milliarden €. Im selben Jahr stieg der Reingewinn auf 619,8 Millionen €.
Geschäftsjahr (Werte in Mio Euro*) | 2010 | 2009 | 2008 | 2007 | 2006 |
|---|---|---|---|---|---|
Nettoumsatz | 8.551 | 7.556 | 6.684 | 6.985 | 7.377 |
Umsatzkosten | 2.490 | 2.207 | 1.702 | 1.862 | 2.105 |
Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen | 1.718 | 1.562 | 1.465 | 1.298 | 1.355 |
Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen in Relation zum Nettoumsatz | 20,1 | 20,7 | 21,9 | 18,6 | 18,4 |
Operativer Gewinn/Verlust | 1.080,7 | 758,0 | 705,3 | 1.244,7 | 1.081,9 |
Nettogewinn (Verlust) | 619,8 | 332,2 | -1.710,3 | 775,1 | 623,4 |
*Die Angaben in Euro sind Umrechnungen aus japanischen Yen und wurden der Einfachheit halber mit einem Wechselkurs von ¥113,13 = € 1,00 für das Geschäftsjahr 2010 und ¥126 = € 1,00 für das Geschäftsjahr 2006 - 2009 berechnet (ungefährer Wechselkurs am 31. März 2011).
Nettoumsatz in den Regionen
Der Anteil des Auslandsumsatzes stieg in den vergangenen Jahren stetig an. Bis zum Jahre 2015 beabsichtigt Daiichi Sankyo, 60 Prozent seines Umsatzes in Ländern außerhalb Japans zu erzielen.
Der größte Markt für Daiichi Sankyo ist nach wie vor Japan, gefolgt von den USA mit einem Umsatz von etwa 184,4 Milliarden ¥ im Fiskaljahr 2010. Zu dieser Zahl tragen auch weitere Tochtergesellschaften bei, mit Ausnahme von Daiichi Sankyo Inc. Eine dieser Tochtergesellschaften ist Luitpold Pharmaceuticals, Inc., eine ehemalige Tochter eines mittelgroßen deutschen Pharmaunternehmens, das Sankyo im Jahre 1990 übernahm.
Was die Umsatzzahlen betrifft, so ist Europa der drittwichtigste Markt für die Daiichi Sankyo Gruppe. Hier wurde 2010 ein Umsatz von nahezu 587 Millionen € erzielt, was 6,8 Prozent des weltweiten Umsatzes entspricht. Die größten Märkte für Daiichi Sankyo in Europa sind Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien.
Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen
Angesichts von F&E-Aufwendungen in Höhe von 1,72 Milliarden € im Geschäftsjahr 2010 investierte Daiichi Sankyo mehr als 20 Prozent seines Nettoumsatzes in die Zukunft des Unternehmens. Diese Zahl liegt weit über dem Durchschnittswert der Branche von 15-17 Prozent und zeigt die Bedeutung des organischen Wachstums für die Geschäftsstrategie von Daiichi Sankyo.
Bei seinen Forschungsaktivitäten konzentriert sich das Unternehmen auf Gefäßerkrankungen sowie auf neue Krebs-, Herz-Kreislauf- und Stoffwechseltherapien. Das Ziel von Daiichi Sankyo ist es, Medikamente zu entwickeln, die als „beste“ in ihrer Klasse gelten oder eine neue Wirkstoffklasse begründen. Pipeline-Informationen
Globale Reichweite
Durch den Einstieg in das Netzwerk von Ranbaxy gelang es Daiichi Sankyo, seine globale Reichweite deutlich auszudehnen. Das Unternehmen konnte so ein Vertriebsnetzwerk nutzen, das nicht nur die traditionell großen Pharmamärkte USA, Europa und Japan umfasst, sondern auch zahlreiche aufstrebende Märkte, zu denen Daiichi Sankyo bisher keinen direkten Zugang hatte. Hier sind - verglichen mit westlichen Ländern oder Japan - noch weit mehr medizinische Bedürfnisse unerfüllt. Es ist zu erwarten, dass die Märkte der Schwellenländer eine dominierende Rolle für das globale Wachstum der Pharmaunternehmen spielen werden.




